Geschichte

 des Eissportverein Regensburg e.V. 

1930er

Eishockey wurde in Regensburg bereits in den 1930er Jahren gespielt. So wurde das erste Eishockeyspiel in Regensburg zwischen dem SV Donaustauf und dem Regensburger Ruderclub am 29. Januar 1933 ausgetragen, welches die Donaustaufer mit 8:3 für sich entscheiden konnten. Erst 1962 erfolgte aber die Gründung des Eissportvereins Regensburg (EVR).

1964

Die Eishockeyabteilung entstand 1964 aus der Eishockeyabteilung der Regensburger Turnerschaft, die wiederum bereits 1950/51 an der Nordbayerischen Eishockeymeisterschaft und bereits seit 1953 am geregelten Spielbetrieb teilnahm. Zunächst stand der Verein in Konkurrenz zum bis dahin vorherrschenden Vorort-Club SV Donaustauf, 1968 erfolgte jedoch die Fusionierung zum EV Regensburg-Donaustauf. Schon in der folgenden Saison konnte der Aufstieg in die Regionalliga Süd erreicht werden und der Zusatz Donaustauf wurde aus dem Vereinsnamen gestrichen. Dies bedeutete gleichzeitig das Ende der bis dahin 36-jährigen Eishockeygeschichte der Donaustaufer. In der Regionalliga traf man erstmals auf traditionsreiche Mannschaften wie den EV Ravensburg oder den VER Selb. In der Saison 1969/70 schloss der EV Regensburg die Hauptrunde der Regionalliga als Erster ab. Gegner waren Teams wie der Mannheimer ERC, der Berliner SC oder der EV Rosenheim.

1970er

In den 1970er-Jahren war der EV Regensburg mit der 1. Mannschaft überwiegend drittklassig angesiedelt und dies sollte auch in den 1980er und 1990er überwiegend das sportliche Niveau der Regensburger Eishockeyteams bleiben. Zahlreiche Derbies mit Gegnern aus Niederbayern und der Oberpfalz prägten die Spielzeiten und das alte Eisstadion an der Nibelungenbrücke war regelmäßig Schauplatz emotionaler Derbies unter freiem Himmel.

Apropos Stadion an der Nibelungenbrücke: Während in den Eishockey-Hochburgen längst überdachte Hallen genutzt werden konnten, war in Regensburg ein frühzeitiger Trainingsbeginn weiterhin von den Witterungsbedingungen abhängig.

1999

Endlich endlich im Jahr 1999 zogen die Eisbären in die fertiggestellte neue Spielstätte Donau-Arena um, was zugleich die erfolgreichste sportliche Phase im Regensburger Eishockey einläutete.

2000 | 2001

Die Saison 2000/01 ging als eine der erfolgreichsten in die Geschichte des Clubs ein. Mit dem 4:2-Sieg im entscheidenden Play-off-Spiel gegen den EV Duisburg stiegen die Eisbären in die 2. Bundesliga auf. Im Sommer 2001 wurde die Profimannschaft in die EVR Eisbären Betriebs GmbH ausgelagert, die bis zur Saison 2007/08 an der 2. Bundesliga teilnahm. 2005 blickten die Eisbären auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück, nachdem die Mannschaft die Spielzeit auf dem dritten Platz beendete. Im Halbfinale der Play-Offs zerplatzten jedoch die Aufstiegsträume. In der Saison 2006/07 erreichten die Eisbären nur knapp die Play-Offs, schieden bereits im Viertelfinale gegen die Kassel Huskies aus und mussten lange Zeit um die Lizenz für die nächste Saison bangen.

2007 | 2008

In der Saison 2007/08 mussten sich die Eisbären unter Trainerneuling Wayne Hynes erstmals seit 2002 dem sportlichen Abstiegskampf stellen, konnten jedoch aufgrund eines punktereichen Endspurts mit neuem Coach Igor Pavlov den vorzeitigen Klassenerhalt sichern. Trotz des sportlichen Happy Ends musste die EVR Eisbären Betriebs GmbH am 14. April 2008 einen Insolvenzantrag stellen und zog sich aus dem Spielbetrieb der 2. Bundesliga zurück.

2010 | 2011

Ersatzweise wurde die Amateur-Mannschaft des EV Regensburg nach der Insolvenz zur ersten Mannschaft, welche in der darauffolgenden Saison in der fünftklassigen Landesliga Nord startete.

In der Folge wurde die Rückkehr in die drittklassige Oberliga Süd angestrebt und letztlich in der Saison 2010/11 auch erreicht.

2013

Seit dem Aufstieg in die Oberliga Süd versucht die sportliche Leitung, das Modell Regensburger für Regensburg, mit dem man schon in der Landesliga gestartet war, fortzuführen und auf diese Weise den erfolgreichen Nachwuchs in die Herrenmannschaft einzugliedern.
Apropos Nachwuchs: Heutzutage ist die Nachwuchsförderung DAS Aushängeschild des Vereins. So wurde es geschafft, im Jahr 2013 die deutsche Nachwuchsmeisterschaft nach Regensburg zu holen. Seitdem ist man mit allen Nachwuchsmannschaften in den höchsten Spielklassen vertreten und insgesamt 4 hauptamtliche Trainer tragen die Verantwortung für ein nachhaltiges Förderkonzept in dem junge Talente stetig weiterentwickelt werden.

Mittlerweile ist die Profimannschaft wieder in eine separate GmbH ausgegliedert und nimmt seit der Saison 2017/18 wieder als „Eisbären Regensburg“ am Spielbetrieb teil.

2020

Dies kann gleichzeitig als entscheidende Stärke des Standortes angesehen werden: Klarer Fokus auf eine nachhaltige Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau, eingebettet in das 5 Sterne Konzept des DEB mit einer engen Verzahnung der Profimannschaft, die es jungen Talenten ermöglicht, hier nahtlos in Regensburg erste Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln. Diese Verbundenheit wird nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die Nachwuchsteams des Vereins seit der Saison 2020 als Jung-Eisbären auftreten und am Spielbetrieb teilnehmen.
Dies war, ist und wird auch künftig die Ausrichtung sein und Regensburg wird weiterhin alles daran setzen, die jungen Spieler*innen der Nachwuchsteams von Lauflernschule bis U20 optimal zu unterstützen, damit sie auf und abseits des Eises ihr volles Potenzial entfalten können.


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